Keine Ehe für alle – diese Verbindung muss Mann und Frau vorbehalten bleiben

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Medienmitteilung der SVP Schweiz vom 3. Juni 2020: Die SVP lehnt die Öffnung der Ehe für gleichgeschlechtliche Paare ab. Zum einen, weil der rechtliche Rahmen für eine homosexuelle Beziehung mit der «eingetragenen Partnerschaft» bereits gegeben ist. Zum andern weil die Befürworter der Ehe für alle in einem weiteren Schritt lesbischen Ehepaaren die Samenspende erlauben wollen.

Die Familie und damit die Ehe ist eine tragende Säule unserer Gesellschaft. Für die SVP ist klar, dass die Ehe Frau und Mann vorbehalten ist. Die Befürworter der Vorlage «Ehe für alle» wollen diese Verbindung aufweichen. Die SVP hingegen lehnt es klar ab, alle möglichen Formen des Zusammenlebens mit der Ehe gleich zu stellen. Sie will weder eine absolute Gleichstellung der gleichgeschlechtlichen Partnerschaft mit der Ehe noch die Adoption von Kindern durch gleichgeschlechtliche Paare oder so genannte Einelternfamilien. Die SVP lehnt die Ehe für alle auch deshalb entschieden ab, weil die Befürworter damit eine Salamitaktik verfolgen. Letztlich geht es ihnen darum, gleichgeschlechtlichen Paaren den Weg zur Fortpflanzungsmedizin zu ebnen, etwa indem lesbischen Ehepaaren die Samenspende erlaubt werden soll.

Zudem ist die Ehe für gleichgeschlechtliche Partner aus rechtlicher Sicht unnötig: Seit Einführung der eingetragenen Partnerschaft in der Schweiz im Jahr 2007 haben zwei Personen gleichen Geschlechts die Möglichkeit, ihre Beziehung rechtlich abzusichern. Die eingetragene Partnerschaft wird beim Zivilstandsamt beurkundet und stellt eine Lebensgemeinschaft mit eheähnlichen gegenseitigen Rechten und Pflichten dar.

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  1. Rudolf Friederich
    21. Januar 2021

    „Ehe für alle“ wie auch alle anderen ähnlichen Initiativen und Vorhaben, vorzugsweise der Linken und Grünen, zielen auf eines ab: Die Zerlegung und Zerstörung der Gesellschaft, deren Fundament die Familie ist. Ursprung dieser Entwicklung ist die Genderideologie, die die irrige These verfolgt, dass man ohne Rücksicht auf die eigene Biologie, sich selbst definieren kann, also ob man Frau oder Mann oder was auch immer man sein will. Die natürlichen soziologischen Eigenschaften, die man als Frau oder Mann aufgrund der Biologie hat, ist deren Ansicht nach, nicht natürlich, sondern anerzogen seit Geburt, kultiviert. Also ganz einfach Stereotypen, die es zu durchbrechen gilt.
    Daraus folgt natürlich auch, dass es für eine Familie nicht unbedingt Vater und Mutter braucht, sondern auch zwei Gleichgeschlechtliche sein kann oder noch schlimmer mit mehreren Elternteilen.
    Die nächste Stufe wäre dann tatsächlich „Kinder für alle“. Kinder auf Wunsch produziert mittels Leihmutterschaft, wo ja nicht Mütter ausgeliehen werden, sondern nur die Gebärmutter. Frauen als Gebärmaschinen. Die nächste Stufe der Ausbeutung der Frauen, also jenseits von Gleichberechtigung der Frauen.
    Es gilt, alle Gesetze und Vorhaben der Gendergemeinde zu bekämpfen. Denn die Salamitaktik ist klar. Hier ein bisschen Gendersternchen (Grammatik verhunzen), da Ampelweibchen, dort Unisex-Toiletten, dann eingetragene Partnerschaften etc. Alles mit dem Vorwand die Frauen oder auch Minderheiten sichtbar zu machen. Das alles trügt aber. Die wahren Ziele der Genderclique wie oben beschrieben.

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